News

 

Neuigkeiten, Wissenswertes, Spannendes und Erhellendes kurz zusammengefasst.

 27.07.2018

Deutschland

Weniger neue Windräder

Eine Änderung der Föderungspraxis bremst den Aufschwung der Windenergie in Deutschland. Weil weniger staatliche Gelder fliessen, haben Windpärke an Attraktivität eingebüsst.

Nach dem Rekordjahr 2017 hat sich der Schwung beim Ausbau der Windenergie an Land deutlich verlangsamt. Knapp 500 Windräder mit gut 1600 Megawatt Leistung wurden in den ersten sechs Monaten neu errichtet, wie der Bundesverband Windenergie (BWE) mitteilte. Das entspricht rechnerisch der Leistung von vier größeren Kohlekraftwerksblöcken. Für das Gesamtjahr wird nun neue Windkraft mit einer Leistung von 3300 bis 3500 Megawatt erwartet. Vergangenes Jahr lag das Plus noch bei gut 5300 Megawatt. Der Rückgang war allerdings so vom BWE erwartet worden. Hintergrund ist eine Änderung der Förderung der Windenergie: Statt vorab festgelegten, über 20 Jahre garantierten Strom-Abnahmepreisen werden nun Windparks ausgeschrieben. Wer für seine Anlagen die geringsten Abnahmepreise verlangt, erhält den Zuschlag. Dies gilt als weit weniger attraktiv.
(Quelle: Süddeutsche Zeitung)

zurück