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 27.11.2019

CO2-Gesetz

Aus für Ölheizungen später als geplant

Für Altbauten soll ab 2023 ein CO2 Grenzwert gelten, wenn die Heizung ersetzt werden muss. Die Kantone sollen aber eine Übergangsfrist bis 2026 erhalten. Das schlägt die Umweltkommission des Nationalrats vor.

Einstimmig habe sich die nationalrätliche Kommission (UREK) bei der Beratung des CO2-Gesetzes für eine Bestimmung entschieden, die die Kantone mittrügen, teilten die Parlamentsdienste mit. Der Ständerat hatte gegen den Willen der Kantone beschlossen, dass ab 2023 im Fall einer Erneuerung der Heizung ein CO2-Grenzwert von 20 Kilogramm pro Quadratmeter gelten soll. Damit könnten Hausbesitzer nur noch dann eine neue Ölheizung einbauen, wenn das Haus sehr gut isoliert ist. Die Nationalratskommission unterstützt dies zwar im Grundsatz. Sie hat aber in Zusammenarbeit mit den Kantonen eine Lösung erarbeitet, die laufende oder geplante kantonale Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden honoriert. Konkret sollen alle Kantone, die die kantonalen Mustervorschriften 2014 (Muken) in ihre Energiegesetze übernommen haben, von einer Übergangsregelung profitieren. Kantone, die bei Inkrafttreten des revidierten CO2-Gesetzes ihre Energiegesetze bereits angepasst haben, sollen drei Jahre länger Zeit haben, den Grenzwert von 20 Kilogramm CO2 pro Quadratmeter einzuführen. Ab 2026 soll der Grenzwert dann für alle Kantone gelten, und ab 2028 soll er auf 15 Kilogramm gesenkt werden.
(Quelle: NZZ)

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